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Kooperationsstelle Wissenschaft und Arbeitswelt in Mecklenburg-Vorpommern

Seit über 30 Jahren bestehen an vielen Hochschulen in der Bundesrepublik Kooperationsstellen, die an der Nahtstelle zwischen Hochschulen und Gewerkschaften agieren und eine gewisse Vermittlung zwischen Theorie und Praxis, zwischen Wissenschaft und Arbeitswelt anstreben. Dies geschieht vornehmlich durch Initiierung und – je nach dem Profil der Kooperationsstelle – Realisierung von Forschungsobjekten mit beschäftigungspolitischem Hintergrund, durch eine Unterstützung praxisorientierter Lehre an den Hochschulen, durch die Organisation von Konferenzen, Seminaren und Workshops in Kooperation mit HochschullehrerInnen und VertreterInnen der Arbeitswelt. Die Arbeit der Kooperationsstellen ist gekennzeichnet durch eine sehr enge Zusammenarbeit mit WissenschaftlerInnen, Betrieben, Sozialpartnern und den kommunal-, wirtschafts- und beschäftigungspolitischen Akteuren der jeweiligen Region.

Vor etwas mehr als 15 Jahren wurden die ersten Kooperationsstellen in den neuen Bundesländern gegründet. Gegenwärtig bestehen Kooperationsstellen in Cottbus, Frankfurt/Oder, Neubrandenburg, Leipzig, Halle  und seit 2000 auch in Stralsund.

Neben vielen anderen Themen – insbesondere EU-Osterweiterung, deutsch-polnische Kooperation sowie beschäftigungs- und strukturpolitische Fragestellungen – wurden in den letzten Jahren besonders in den neuen Bundesländern Fragen der Bekämpfung des Rechtsextremismus schwerpunktmäßig behandelt.

In diesem Zusammenhang wurden in Stralsund von 2001 – 2011 insgesamt vier XENOS-Projekte des Bundes durchgeführt. Unter dem Programm XENOS  werden Aktivitäten gegen Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus in arbeitsmarktbezogene Maßnahmen an der Schnittstelle zwischen (Berufs-)Schule, Ausbildung und Arbeitswelt gefördert.

 

Kooperationsstelle Wissenschaft und Arbeitswelt in Mecklenburg-Vorpommern