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Film&Gespräch
(Deutschland 2007, Regie: Robert Thalheim, 79 Min.)
Sven macht seinen Zivildienst in der Gedenkstätte Auschwitz, wo er eigentlich gar nicht hin wollte. Die fremde Umgebung, die historische Bedeutung des Ortes, die Betreuung des mürrischen KZÜberlebenden Krzeminski und die Liebe zur charmanten Dolmetscherin Ania werden für ihn zur emotionalen Zerreißprobe. Der Spielfilm "Am Ende kommen Touristen" von Robert Thalheim erzählt zwischen Zukunftsträumen und Vergangenheitsbewältigung eine berührende Liebesgeschichte aus dem neuen Europa.
Der Regisseur Robert Thalheim leistete in den 1990er Jahren seinen Zivildienst in der Internationalen Jugendbege gnungsstätte von Auschwitz. Seine Erfahrungen inspirierten ihn zu seinem Film "Am Ende kommen Touristen". Thalheim interessierte der Widerspruch, ein normales Leben an einemunnormalen Ort zu führen.
Im Anschluss an die Filmvorführung berichtet die ehemalige Freiwillige Luise Höhne von ihrenErfahrungen während eines Friedensdienstes in Polen. Wie lebt es sich 65 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs als deutsche Freiwillige in Polen? Wie gestalten sich die Beziehungen zwischen engagierten jungen Menschen und Überlebenden nationalsozialistischer Verfolgung? Welche Rolle spielt heute die Geschichte für junge Menschen in Europa?
Film und Gespräch Donnerstag, 09.12.2010, 17:00 Uhr, Eintritt frei Fachhochschule Stralsund, Haus 5, Hörsaal 1
Veranstalter: Kooperationsstelle Wissenschaft und Arbeitswelt e.V. in Mecklenburg-Vorpommern (KOWA-MV) in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung in Mecklenburg-Vorpommern

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